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Migration und Globalisierung: therapeutische Implikationen für eine transkulturelle Psychotherapie

Migration und Globalisierung stellen Therapeuten in der transkulturellen Psychotherapie vor eine Vielzahl von Anforderungen. Das migrationsbedingte Zusammentreffen von Herkunftskultur (Erst-Kultur) und neuer Kultur (Kontakt-Kultur) verarbeitet jeder Migrant, auf dem Boden seiner persönlich vorbestehenden Faktoren (wie Familie, Partnerschaft, etc.), unterschiedlich. Dieser Prozess der Akkulturation betrifft unter Umständen auch die Zweit- und Drittgeneration nach Migration. Anzustreben ist eine Balance, die wir Integration nennen. d. h. eine ausreichend gute Identifikation mit der Kontakt-Kultur, ohne die Wurzeln zu der Erst-Kultur zu verlieren. Der transkulturell arbeitende Psychotherapeut sollte daher neben seiner psychotherapeutischen Kompetenz um die Verlaufsformen der Akkulturation wissen und sie in die Therapie einbeziehen.

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