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Arthrose: Physikalische Medizin und Rehabilitation – nichtmedikamentöses Management

Arthrose ist eine degenerative Gelenkserkrankung, welche Menschen mittleren und höheren Alters betreffen kann. Eine Arthrose der Knie- und Hüftgelenke bedeutet meist nicht nur Schmerz und Bewegungseinschränkung, sondern eventuell auch den Verlust der Selbständigkeit. Daher ergeben sich die Therapieziele 1) Reduktion der Schmerzen, 2) Erhalt der Selbständigkeit und 3) Verbesserung der Lebensqualität. Eventuell vorhandene Begleiterkrankungen oder -umstände müssen in der Therapieplanung berücksichtigt werden. Alle Richtlinien zur nichtmedikamentösen Behandlung der Hüft- und Kniearthrose empfehlen durchwegs Bewegungstherapie zur Verbesserung von Schmerz und eventuell auch Funktion. Zusätzlich haben sich therapeutischer Ultraschall, neuromuskuläre Elektrostimulation, transkutane elektrische Nervenstimulation, Magnetfeldtherapie, Lasertherapie, Wärmebehandlungen und Akupunktur als effektiv erwiesen. Einlagenversorgung und die Verordnung von Hilfsmitteln wie Schienen oder Gehhilfen ergänzen das therapeutische Spektrum. Solch ein multimodales Management beeinflusst Schmerz, Funktion, Mobilität und Lebensqualität von PatientInnen mit Arthrose der unteren Extremitäten im positiven Sinne.

Dr. Regina Stemberger, Univ.-Prof. Dr. Katharina Kerschan-Schindl, Wiener Medizinische Wochenschrift 9/10/2013

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