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Startschuss für Generalsanierung

Die von der NÖ Gebietskrankenkasse betriebene Rheuma-Sonderkrankenanstalt in Baden wird baulich auf den neuesten Stand gebracht und um zwei medizinische Aufgabenbereiche erweitert. In Zukunft wird neben der stationären Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates auch die ambulante Rehabilitation in diesem Formenkreis sowie Rehabilitation für den Indikationsbereich Pulmologie angeboten.

Gesundheitsministerium gibt Weg frei

Nachdem alle zuständigen Gremien - zuletzt das Bundesministerium für Gesundheit - grünes Licht für das Großprojekt gegeben haben, ist jetzt die offizielle Auftragsvergabe an die Bietergemeinschaft VAMED Standortentwicklung und Engineering GmbH & Co KG /Porr Bau GmbH/STRABAG AG erfolgt. Im Rahmen der öffentlichen Unterzeichnung der Verträge hat NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter das Projekt vorgestellt und der Bürgermeister der Stadtgemeinde Baden, Kurt Staska, die Bedeutung der Rehabilitationseinrichtung für die Kurstadt erläutert.

Medizinisches Angebot wird erweitert

"Nach 35 Jahren ist ein so großes Haus schlicht und einfach sanierungsbedürftig", erläutert Hutter. Ob Haustechnik, Heizungsanlagen, der Bäderbereich oder die Patientenzimmer ohne Duschen - sie waren nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig wird die Neukonzeption dafür genützt, das Angebot des Institutes zu erweitern. Hutter: "Laut österreichischem Rehabilitationsplan gibt es in der Versorgungszone Ost eine Unterversorgung beim pulmologischen Angebot - auch dafür werden wir im Neubau die notwendige Struktur sowie zusätzliche 40 Betten vorsehen. Außerdem wird zusätzlich ambulante Rehabilitation für den Bewegungs- und Stützapparat in der gleichen Qualität wie im stationären Bereich angeboten."

Ende des Jahres geht es los

Ende 2012 - nach Vorliegen aller baubehördlichen Bewilligungen - wird in ein Ausweichquartier in Baden umgesiedelt, wo ein interimistischer stationärer Aufenthalt für 75 (anstatt wie bisher 97) Patienten möglich sein wird. Im ersten Quartal 2013 startet der Umbau. Dabei werden Teile des Gebäudekomplexes (v. a. der Bettentrakt) entkernt, andere völlig neu gebaut.

Das bisherige Badener Service-Center (inklusive Zahn- und Physikoambulatorium) wird ebenfalls an den Neubau angeschlossen. Damit ergibt sich ein zusätzlicher Benefit durch Nutzung von Synergien. Nach zweijähriger Bauzeit und dem darauffolgenden "Probelauf" wird das neue Reha-Zentrum voraussichtlich Mitte 2015 den Betrieb mit 151 Betten und dem neuen ambulanten Therapiebereich aufnehmen.

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