zur Navigation zum Inhalt
 

Zelluläre Regulation des Anabolismus und Katabolismus der Skelettmuskulatur bei Immobilität, im Alte

Die Atrophie der Skelettmuskulatur ist eine Begleiterscheinung bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen, wie Sepsis, chirurgische Interventionen, Trauma oder Immobilität. Auch während des Alterungsprozesses kommt es zu einem massiven allgemeinen Muskelabbau. Davon betroffen sind insbesondere die für die Muskelkontraktion notwendigen myofibrillären Proteine Myosin und Aktin, wodurch ein Verlust an Muskelmasse und Muskelkraft sowie eine beschleunigte Muskelermüdung entsteht. Die Folgen sind beim kritisch Kranken oder immobilen Patienten erhöhte Infektionsraten, verlangsamte Wundheilung, Komplikationen bei der Entwöhnung von der Beatmung und erschwerte Mobilisation. Im Alter führt dies zu Stürzen, Knochenbrüchen, Verletzungen und Mobilitätsverlust. Ausgehend von den primären Stimulatoren – Hormone, Muskeldehnung, Stress, Inflammation, neuronale Aktivität – konzentriert sich die Wissenschaft auf die Erforschung der Signaltransduktionswege, die zu einer Beeinflussung der Proteinsynthese und des Proteinabbaus bei Atrophien des Skelettmuskels führen.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben