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Pflege 18. September 2017

Fokus auf die Gesundheit der Schüler

Pflegeexperten koordinieren Schulgesundheitsstrategien

Daten der World Health Organization (WHO) (2013, S. 12) zeigen eine stetige Zunahme chronischer und psychischer Erkrankungen in der europäischen Region. Der erkennbare Wandel in der Migration und Demographie führt zu einer Zunahme von sozialen Ungleichheiten und gesundheitlichen Gefällen (WHO, 2013, S. 35-36) . Gleichzeitig soll das Gesundheitssystem immer mehr leisten und effizient wirtschaften. Diese Entwicklungen legen eine Neuausrichtung von Angeboten sowie die Übernahme von neuen Zuständigkeiten innerhalb des Gesundheitssystems (WHO, 2013, S. 11-13) nahe. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet Public Health.

Die Wissenschaft der Prävention und Gesundheitsförderung befasst sich mit allen notwendigen Maßnahmen, um die Gesundheit und Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern, zu schützen, zu fördern und wiederherzustellen. (Levesque, Breton, Senn, Levesque, Bergeron, & Roy, 2013, S. 1-4). Innerhalb des Konzepts Public Health arbeiten alle Gesundheitsberufe gemeinsam an einer Verbesserung der Gesundheit der gesamten Bevölkerung (Österr. Ges. f. Public Health, 2016). Wichtiger Bestandteil der Aufgaben ist die Förderung und Verbindung des Bildungs- und Gesundheitsbereichs. Kinder und Jugendliche in einem gesundheitsför dernden Umfeld erzielen bessere Bildungsergebnisse und gebildete Kinder entwickeln sich zu gesünderen Erwachsenen. Diese Synergie zwischen den beiden Bereichen kann ein Umfeld schaffen, welches Kinder und Jugendliche von Beginn an befähigt, ihre eigene Gesundheit selbst zu beeinflussen.

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