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Pflege 7. Oktober 2016

Unterstützung aus Osteuropa

Faire Bedingungen und gegenseitiger Respekt in der 24-Stunden-Pflege

Die meisten älteren Menschen wünschen sich ein Leben in familiärer, häuslicher Umgebung. Dies ist nicht immer realisierbar. Auf der Suche nach Alternativen zum Pflegeheim setzen immer mehr Betroffene auf eine Hilfe aus Osteuropa. Damit die zu pflegende und die pflegende Person auch voneinander profitieren, sollten einige Faktoren beachtet werden.

Alte Bäume verpflanzt man nicht — Bitte versprich mir, dass ich zu Hause sterben kann — Ich möchte auf keinen Fall ins Altersheim. Solche oder ähnliche Sätze haben viele von uns schon von ihren Eltern gehört. Früher war es üblich, dass sich im Rahmen stillschweigender Anerkennung des Generationenvertrages die jüngeren Familienmitglieder um die älteren gekümmert haben. Für Oma und Opa gab es in der Familie einen gesonderten Platz: ein eigenes Zimmer, eine kleine separate Wohnung oder sogar ein kleines Häuschen neben dem Hauptgebäude. Die älteren Herrschaften blieben integriert und haben bis ins hohe Alter zum Familiengeschehen beigetragen, sei es mit Gärtnertätigkeiten, Betreuung der Enkelkinder oder Unterstützung im Haushalt. Dieses Zusammenleben ist in Deutschland — und auch in Österreich — inzwischen sehr selten.

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