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Pflege 14. Juli 2016

Mangelernährungsscreening

Teil der interdisziplinären onkologischen Therapie

Bei onkologischen Patienten ist die Prävalenz der Mangelernährung hoch — jeder zweite ist von dieser multifaktoriellen Problematik betroffen ( Pirlich, Schütz, et al., 2003 ). Mangelernährung hat viele verschiedene Gesichter und wird dadurch häufig zu spät erkannt und behandelt.

Verlorene Muskelmasse kann aufgrund des tumorinduzierten Stoffwechsels nicht mehr oder nur sehr schwer wieder aufgebaut werden. Um eine Beeinträchtigung des Ernährungszustandes frühzeitig erkennen und therapieren zu können, sollen laut den S3-Leitlinien für klinische Ernährung in der Onkologie Patienten ab Diagnosestellung in regelmäßigen, kurzen Abständen mit einem validen Mangelernährungsscreening untersucht werden ( Arends, Bertz, et al, 2015 ). Dies ist wesentlich für den Therapieerfolg (Andreyev, Norman, Oates, & Cunningham, 1998; Arends, 2012; Arends et al., 2006 ).

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