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Pflege 18. Jänner 2016

Die Entscheidung bleibt individuell

Frühe parenterale oder enterale Ernährung bei Intensivpatienten

Metabolische Folgen einer schweren Erkrankung haben für die mittel- und langfristige Prognose kritisch kranker Patienten eine erhebliche Bedeutung. Der durch die Katabolie bedingte Verlust an Muskelmasse und Funktionsproteinen führt zu einer verstärkten Anfälligkeit für nosokomiale Infektionen, einer erschwerten Entwöhnung vom Respirator und einer verzögerten Remobilisation.

Es ist unstrittig, dass Intensivpatienten ernährt werden müssen. Die optimale Form der Ernährung, die Zusammensetzung, der Zufuhrweg, die Geschwindigkeit des Ernährungsaufbaus und die Wirkung besonderer Ernährungszusätze sind zwar Gegenstand verschiedener Studien gewesen, dennoch bleiben weiterhin viele Fragen ungeklärt.

Prof. Dr. Uwe Janssens, Prof. Dr. Wilfred Druml, ProCare 10/2015

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