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Pflege 14. Dezember 2015

Auf der Flucht

Asylbewerberheim — Ein Tag in der Krankenstation

Eigentlich haben Asylbewerber in Deutschland keinen Anspruch auf medizinische Versorgung — ausgenommen bei akuter Erkrankung und Schmerzzuständen. In der Flüchtlings-Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Würzburg allerdings geht man einen anderen Weg. Im Rahmen eines vom Europäischen Flüchtlingsfonds geförderten Pilotprojektes und unterstützt vom Freistaat Bayern, werden in einer „Außenstelle“ der Missionsärztlichen Klinik GU-Bewohner direkt medizinisch versorgt. Melanie Klimmer, selbst ehemalige Krankenschwester, begleitete die Kollegen vor Ort.

Im Schatten eines Baumes auf dem weitläufigen Gelände der „Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber“ in Würzburg, liegen zwei Frauen — erschöpft, nach langer Flucht sind sie hier auf Zwischenstation. Zwei Kinder sitzen mit leerem Blick in der Nähe. Ein Mann schleppt einen vollbepackten großen Bettbezug auf seinen Schultern; hinter ihm Frau und Kinder. In seinen Augen spiegeln sich Ungewissheit und Hoffnung.

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