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Pflege 6. Oktober 2015

Zwei Stufen zum ANP Onkologie

Aus- und Weiterbildung in der onkologischen Pflege — Bestandsaufnahme und Aussicht

Mit steigenden Überlebensraten (Statistik Austria, 2012) und langer Krankheitsdauer wird Krebs heute der Status einer chronischen Krankheit zugeschrieben. Die Diagnose und Behandlung, wie auch die Spät- und Langzeitfolgen können sich äußerst belastend auf die Betroffenen auswirken und mit psychosozialen Veränderungen einhergehen.

Daher erfordern onkologische Erkrankungen eine langfristige und komplexe Antwort, koordiniert durch unterschiedliche Gesundheitsberufe unter einer Erweiterung der sozialen Betreuung (Bahti, 2010; Busse, Blümel, Scheller-Kreinsen & Zentner, 2010; Griffith, McGuire & Russo, 2010). Der Beitrag der Pflegenden ist hierbei beispielsweise in der Steigerung der Versorgungsqualität und Optimierung der Therapieergebnisse von Krebspatienten zu sehen. Erforderlich dafür ist unter anderem das Verständnis für die besondere physische und psychische Situation sowie die Beratung und Schulung der Patienten und ihrer Angehörigen für die zunehmend ambulant und häuslich erfolgende Behandlung und Pflege (Bachmann-Mettler & Eicher, 2011; Newhouse et al., 2011; Preyde & Synnott, 2009). Voraussetzung dafür ist, dass

Mag. Doreen Stöhr, Mag. Silvia Raphaelis, Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanna Mayer, ProCare 6/7/2015

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