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Pflege 21. April 2015

Prävention postoperativer Wundinfektion

Umgang mit Drainagen und hygienische Maßnahmen in der allgemeinen Wundpflege

Postoperative Wundinfektionen zählen mit einem Anteil von 15 bis 20 Prozent zu den dritthäufigsten nosokomialen Infektionen. Die allgemeine Wundpflege erfolgt nach dem Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“. Mit konsequenter Einhaltung von Hygienemaßnahmen ließen sich postoperative Wundinfektionen deutlich senken.

Eine große Herausforderung stellen die auf hohem Niveau stagnierenden Infektionsraten mit resistenten Erregern dar. Infektionen mit resistenten und multiresistenten Erregern (MRE) verlängern die Behandlungsdauer, verstärken Schmerzen, erhöhen die Sterblichkeit und die Behandlungskosten. Patienten auf einer Intermediate Care (IMC)-Station sind besonders gefährdet, eine nosokomiale Infektion zu erwerben. Ihre Grunderkrankung, operative, diagnostische und therapeutische Eingriffe sowie das Vorhandensein von unterschiedlichen Kathetern und Drainagen erhöhen ihr Risiko. Nicht zu unterschätzen ist die hohe Anzahl der Kontakte mit medizinisch-pflegerischem Personal, da für den Patienten jeder Händekontakt ohne vorherige Desinfektion ein Übertragungsrisiko ist.

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