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Pflege 21. April 2015

Nachrichten aus dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV)

Erweiterung der Begutachtung zur Pflegegeldeinstufung

Rund 450.000 Pflegebedürftige — das sind etwa fünf Prozent der Österreicherinnen und Österreicher — beziehen Pflegegeld. 70 Prozent davon entfallen auf die Pflegestufen 1 bis 3. In der Pflegestufe 3 sind es knapp 20 Prozent der Pflegebedürftigen, die einen Pflegebedarf von mehr als 120 Stunden pro Monat aufweisen.

Die Erhebung des Pflegebedarfs im Rahmen der Antragstellung zum Bezug des Pflegegeldes ist für die betroffenen Pflegebedürftigen von essentieller Bedeutung. Daher sind seit dem Jahr 2012 Angehörige des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege in der Erstellung von Gutachten im Rahmen der Einstufung zum Pflegegeld insbesondere für die hohen Pflegestufen (ab Pflegstufe 4) eingebunden.

Die Abbildung der Pflegefachkompetenz für diese Tätigkeit war höchst erfolgreich. Daher wurde im vergangenen Jahr ein Pilotprojekt mit dem Ziel der Prüfung einer Erweiterung der gutachterlichen Tätigkeit des Gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege ab einem bestehenden Bedarf von 120 Stunden monatlich durchgeführt.

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