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Pflege 26. Februar 2015

Höhere Mortalität pflegender Angehöriger

Gesundheitliche Auswirkungen der häuslichen Pflege auf Seele und Körper

Pflegende Angehörige betreuen den Großteil der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen. In dieser Situation erleben sie Stress, der sich nachteilig auf ihre eigene Gesundheit auswirkt. Sie erleben häufig depressive Verstimmungen, erfahren kognitive Beeinträchtigungen und mannigfaltige negative Auswirkungen auf ihre physische Gesundheit. Ihr Risiko selbst zu erkranken und ihr Mortalitätsrisiko, aber auch das Risiko beispielsweise selbst an Demenz zu erkranken, erhöhen sich aufgrund der belastenden Pflegesituation. Die Auswirkungen der Belastung durch häusliche Pflege sind anhand biologischer Stressmarker nachweisbar. Dieses Review beleuchtet nach eingehender Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und PsychINFO die konkreten Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit pflegender Angehöriger. Die Ergebnisse zeigen, dass pflegende Angehörige als Risikogruppe im Sinne der Prävention von professionell Pflegenden beraten, begleitet und unterstützt werden müssen.

Abstract

Family caregivers look after the majority of help- and care-dependent people. In this situation they undergo stress, the negatively influences their own health. They undergo depressive displeasure, experience cognitive disturbance and multiple negative consequences on their physical health. Their risk to become patients theirselves and their mortality risk, but also their risk to get dementia, increase due to the burdening caregiving situation. The influences of burden due to family caregiving are measurable by means of biological stressmarkers. This review examines the specific influences on caregivers’ physical and psychical health based on a literature research in the databases PubMed and PsychINFO. The outcome indicates that in the interests of prevention the family caregivers have to be advised, accompanied and supported by professional nursing care.

Ursula Posch-Eliskases, Dr. Christine Rungg, Markus Moosbrugger, Priv.-Doz. Dr. Susanne Perkhofer, ProCare 1/2/2015

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