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Pflege 19. Februar 2015

Enterale Ernährungstherapie daheim

Wie der ambulante Pflegedienst die Therapie verbessert

Eine enterale Ernährungstherapie braucht ein engmaschiges Versorgungsnetz. Drei Krankenschwestern im Südwesten Deutschlands machen mit ihrem Homecare-Dienst vor, wie so etwas auch im häuslichen Umfeld bei älteren Patienten funktionieren kann.

Nach ihrer Tätigkeit im Klinikum Mannheim machte sich Monika Romaschow im Jahr 1991 selbstständig. Die Krankenschwester für Intensivmedizin hatte schon in der Klinik in der Ernährungstherapie Erfahrungen gesammelt und erinnert sich: „Ich war eine der ersten im Rhein-Neckar-Raum, die einen ambulanten Homecare-Dienst aus dem Boden gestampft haben.“ Damals sei diese Entwicklung noch in den Anfängen gewesen. Sie versorgt ihre Patienten schon über Jahre — nicht selten auch jahrzehntelang wie etwa jene Frau mit Kehlkopfkrebs, deren enterale Ernährung sie seit 15 Jahren managt. Die Frau war damals kachektisch und depressiv. Sie wollte nicht mehr leben.

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