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Pflege 28. März 2013

Parenterale Ernährung auf der Intensivstation

Lipidhaltige Lösungen sind bekanntermaßen ein besonders gutes Nährsubstrat für Hospitalismuserreger wie Staphylokokken, Gram-negative Enterobakteriazeen und Pilze. Eine aktuelle klinische Studie überprüfte, ob hieraus auch ein höheres Septikämierisiko resultiert.

Für lipidhaltige parenterale Nährlösungen werden in internationalen Leitlinien strengere Hygienerichtlinien vorgegeben als für lipidfreie, kristalline Lösungen. Klinische Untersuchungen zur Frage, ob lipidhaltige Nährlösungen das Infektionsrisiko erhöhen, liegen allerdings bisher nicht vor. Eine retrospektive Studie aus den USA hat diese Frage aufgegriffen [1].

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