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Pflege 18. November 2011

Wunddokumentation – was, wann, wie?

Die Leistung einer gut geführten Wunddokumentation geht über die Abbildung des Wundzustands und des Heilungsverlaufs hinaus. Zusätzlich lässt sich daran auch der Pflegeprozess ablesen und die geleisteten Tätigkeiten werden nachweisbar. Schon an der äußeren Form des Dokumentationsbogens, dem Aufbau und den Ausfüllmodalitäten ist abzusehen, ob die Wunderfassung einfach, überschaubar und zeitnah durchführbar ist. Dokumentationsbögen, die freie Textformulierungen vorsehen, machen den Vorgang deutlich zeitintensiver. Zudem sind die Verläufe, abhängig vom jeweiligen Anwender, gegebenenfalls nicht nachvollziehbar, teilweise unleserlich und unübersichtlich. Praktischer sind Dokumentationsbögen mit vorgegebenen Formulierungen zum Ankreuzen. So werden relative und subjektive Angaben wie "Wunde sieht gut aus", "ist tomatengroß" oder "sifft" überflüssig und die gesamte Dokumentation erscheint klarer und nachvollziehbar.

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