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Pflege 10. Dezember 2008

Wissenschaft

Chronische Erkrankungen

„Chronic Illness Management“ ist die Herausforderung im Gesundheitswesen der Gegenwart und der Zukunft. Zu den häufigsten chronischen Krankheiten zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz und Depressionen. Beim 13. Europäischen Pflegeforschungskongress, der Anfang September vom Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) gemeinsam mit der Workgroup of European Nurse Researchers (WENR) in Wien veranstaltet wurde, diskutierten Pflegeforscher und Praktiker Forschungsergebnisse sowie Praxismodelle.

Den Auftakt des Kongresses gestaltete Prof. Nicky Cullum, die die Cochrane Collaboration Wounds Group koordiniert und Gründerin des Centre for Evidence Based Nursing in York, UK, ist. Einen kritischen Blick auf Forschungsmethoden warf Prof. Wilfried Schnepp vom Institut für gemeindenahe und familienorientierte Pflege in Witten/Herdecke. Die Verbindung der (Pflege)Theorie mit der Praxis wurde von Prof. Irena Frei, Basel, Schweiz und Kim Manley, United Kingdom, vorgestellt. Aus Österreich berichteten Prof. Dr. Hanna Mayer über „Methodenvielfalt“, Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Seidl über „Leben nach Nierentransplantation“, Evelyn Burns, MN, über die „Soziale Isolation älterer Menschen“, Juliane Eichhorn-Kissel, Dipl.Päd., über „Pflegeabhängigkeit“ sowie Dr. Sabine Pleschberger über „Forschungsethik“.

In Workshops bearbeitete Prof. Erika Froelicher, USA, das Thema der Raucher-Entwöhnung mit den Kongressteilnehmern. Weitere Workshopthemen beschäftigen sich mit Übergewicht, dem erfolgreichen Bewältigen chronischer Krankheiten, aber auch mit dem Anwenden von Forschungsmethoden.

Informationen: Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, Ursula Frohner/Präsidentin, Wilhelminenstraße 91/IIe, 1160 Wien, Tel.: 0664/10 28 180 oder 01 / 478 27 10, E-Mail: , Internet: www.oegkv.at

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