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Pflege 7. Jänner 2010

Wer jünger wirkt, lebt länger

Aussehen von Senioren gibt Aufschluss über Lebenserwartung.

Untersuchungen an Senioren zeigten, dass es im Hinblick der Altersabschätzung einen Zusammenhang zwischen dem äußerliche Erscheinungsbild und dem Ergebnis der medizinischen Befunde gibt. Zudem ließen auch chromosomale Strukturen eine geschätzte Alterszuordnung zu.

 

Senioren, die für ihr Alter noch jung aussehen, haben auch eine höhere Lebenserwartung. Zu diesem Ergebnis kam eine dänische Studie an 1.800 Zwillingspaaren ab 70 Jahren. Die Forscher der Universität von Süddänemark in Odense untersuchten die Teilnehmer auf geistige und körperliche Fitness und ließen auch die Gesichter fotografieren. Anhand dieser Bilder sollten dann fremde Personen das Alter der Teilnehmer schätzen.

Je größer der geschätzte Unterschied zwischen zwei Zwillingen ausfiel, desto wahrscheinlicher war es, dass der älter wirkende Geschwisterteil früher starb. Darüber hinaus deckten sich die Altersschätzungen weitgehend mit den Befunden der medizinischen Untersuchungen, wie die Wissenschaftler im British Medical Journal berichten.

Zudem fanden die Forscher ei-nen Zusammenhang zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und den Telomeren. Diese Chromosomen-Enden verkürzen sich im Lauf des Lebens mit jeder Zellteilung und gelten daher als Marker für den Alterungsprozess. Bei den jünger geschätzten Zwillingen waren die untersuchten Telomere tendenziell länger als bei den alt aussehenden Teilnehmern.

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