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1. Juni 2006

Langwirksame Beta-2-Sympathomimetika in der pädiatrischen Asthmatherapie – Freund oder Feind?

Aus kürzlich erschienenen Publikationen ergibt sich der Verdacht, dass langwirksame Beta-2-Mimetika (long acting beta-2 agonist = LABA) das Risiko der Asthmamortalität steigern könnten. Eine dementsprechende Warnung wurde im Jahre 2005 durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) veröffentlicht. Entsprechend den aktuellen österreichischen Konsensus-Empfehlungen zur medikamentösen Behandlung des Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter sollen LABAs erst als Zusatzmedikation bei jenen Patienten zum Einsatz kommen, deren Symptome mit einem niedrig dosierten inhalativen Steroid (inhaled corticosteroid = ICS) alleine nicht ausreichend kontrolliert sind. Für den Einsatz von LABAs in der ersten Stufe des therapeutischen Algorithmus, d.h. die Verschreibung von ICS-LABA-Kombinationen in der Ersteinstellung, ergibt sich aus diesen Konsensus-Therapieempfehlungen keine Indikation.

Herbert Kurz, Ernst Eber, Thomas Frischer, Manfred Götz, Elisabeth Horak, Josef Riedler, Rudolf Schmitzberger, Maximilian Zach, Wiener klinische Wochenschrift

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