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1. Mai 2006

Posteriore Kapselopazifikation nach Phakoemulsifikation bei Patienten mit rheumatoider Arthritis

HINTERGRUND: Ziel Studie war es die Häufigkeit der posterioren Kapselopazifikation (PCO) nach Phakoemulsifikation und Implantierung einer Polyakryl-Intraokularlinse (IOL) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) mit der Kontrollgruppe zu vergleichen, und festzustellen ob eine Verbindung besteht zwischen der präoperativen Aktivität der RA und der PCO-Inzidenz. METHODE: Unsere Studie umfasst 24 Augen von 20 RA-Patienten, die im Zeitraum von 5 Jahren operiert wurden. Eine Kontrollgruppe von 20 Augen von 20 gesunden Subjekten wurde in unsere Studie eingeschlossen. Alle Eingriffe wurden von einem einzigen Chirurgen mit der gleichen Operationstechnik und mit der postoperativen Medikation durchgeführt. ERGEBNISSE: Die Nachuntersuchung nach einem Jahr ergab nur in zwei Fällen (8,3%) Linsenepithelialzellenmigration von Grad 1 bei der RA-Patienten und in der Kontrollgruppe auch in zwei Fällen (10%). Es wurde keine Korrelation zwischen dem Patientenalter, der Dauer der RA oder der präoperativen RA-Aktivität und der PCOHäufigkeit bemerkt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Nach der Implantierung der Akryl–IOL kam es ein Jahr nach dem Eingriff zu einer PCO bei 8,3% der RA-Patienten, in der Kontrollgruppe bei 10%. Die RA stellt kein größeres Risiko zur Entstehung einer PCO dar.

Dušica Pahor, Bojan Gračner, Tomaž Gračner, Artur Pahor, Wiener klinische Wochenschrift

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