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Innere Medizin 14. Dezember 2005

Mit Hochdruck ins Internet

Die Menge an Links zu diesen beiden Themen ist schier unüberschaubar. Auf den zweiten Blick lichtet sich jedoch die verwirrende Vielfalt. Abgesehen von Kliniken und niedergelassenen Ärzten, die ihre Dienste anbieten, findet man rasch zu den einschlägigen Universitäten, universitären Einrichtungen und zu den Fach-Organisationen, die auf ihren Homepages eine Fülle an Informationen für Mediziner und Ratgeber-Links für Patienten anbieten.

Österreichische Gesellschaft für Hypertensiologie
http://www.hochdruckliga.at
Die österreichische Gesellschaft für Hypertensiologie/Österreichische Hochdruckliga präsentiert sich unscheinbar und schlicht. Sie bietet eigene Buttons für Ärzte und Laien. Ihrer Selbstdarstellung zufolge sollte „Mit Hilfe unserer Homepage jede Frau und jeder Mann ihre Blutdrucke nach dem modernsten Wissensstand beurteilen können. Sie/er sollte auf jede Frage zum Bluthochdruck und dessen Behandlung eine zufriedenstellende Antwort finden.“ Zum Beispiel über richtiges Messen, Hochdruck im Alltag und auch über Alternativmedizin. Das Angebot für Ärzte informiert über Tagungen, Projekte, Blutdruckbeurteilung und Hypertonie-Guidelines. Ein „Diskussionsform“ bietet Gelegenheit zum vertieften Meinungsaustausch.

Österreichische Gesellschaft für Nephrologie (ÖGN)
http://www.nephro.at
Alles Wissenswerte für Ärzte und Patienten bietet diese Homepage. Eigene Buttons informieren über aktuelle Events, leiten über zu Links von internationalen Organisationen. Vorgestellt werden da unter OEDTR das österreichische Dialyse- und Transplantationsregister sowie mit dem Kürzel HDCN die Fachgebiete Hypertension, Dialysis & Clinical Nephrology. Dort findet man einschlägige Artikel, Abstracts und auch Platz für freie Kommunikation sowie eine eigene Internet-Seite für tägliche News. Es besteht auch die Möglichkeit, sich Zusammenfassungen von Vorträgen, Präsentationen und Texten herunter zu laden.

Nephrologie und Hypertensiologie
http://www.Charite.de
Im Stadtteil Buch von Berlin kooperiert die Charité mit der Franz-Volhard-Klinik des „Helios Klinikums Berlin“. Sie umfasst die „Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Molekulare und Klinische Kardiologie“ und die „Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Hypertensiologie“. Als Besonderheit bietet die Klinik Magnetresonanztomographie an. Sowohl regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen als auch telefonische Konsiliarangebote stehen nicht nur für Notfälle zur Verfügung.

Gesellschaft für Nephrologie
http://www.gfn-online.com
www.nierenportal.de
Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz standen an der Wiege dieser 1961 gegründeten Plattform, die sich kurz und prägnant als „Nierenportal“ vorstellt. Diese Seite bietet umfassende Informationen zur Nierenheilkunde, über Fachkongresse sowie die neuesten Forschungstrends. Das „Nierenportal“ will auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Disziplinen fördern. Grundlegende klinische Forschungen zur Nierenheilkunde und Bluthochdruck bilden dabei einen Schwerpunkt. Für arztspezifische Bedürfnisse wurden verschiedene Links zusammengetragen, womit sich der Arzt einen guten Überblick über laufende Studien verschaffen kann und über einschlägige bzw. für Nephrologen relevante Kongresse informiert wird. Aber auch Patienten finden hier kompetente Basis-Informationen, erfahren Nützliches über Diagnose, Therapie und Früherkennung von Nierenerkrankungen. Abgesehen davon bietet die Gesellschaft für Nephrologie noch Aus- und Weiterbildung in Kooperation mit anderen Instituten an, vergibt für hervorragende Arbeiten wissenschaftliche Preise und fördert Lehrveranstaltungen in Osteuropa.

Nephrovilava
http://www.nephrovilava.net
Nephrovilava wurde als Kommunikationsplattform des nephrologischen Seminars in Wels gegründet. Diese Homepage wendet sich an alle im nephrologischen Bereich tätigen Health Professionals und Personen. Um Zugriff auf das hier verfügbare internationale Datenmaterial zu haben, ist eine kostenlose Regis­trierung erforderlich. Außerdem können auf dieser Internet-Seite Eigenbeiträge veröffentlicht und verschiedene Krankheitsbilder abgerufen werden. Interessanten Büchern zum Thema ist ebenfalls ausreichend Platz gewidmet. Links verweisen unter anderem auf Organtransplantations-Seiten, auf News aus der Gastroenterologie und bieten Informationen über Systemerkrankungen der Nieren. Der Link „Adressen in der Nephrologie“ bietet ein hilfreiches Verzeichnis, um Experten rasch zu finden und Kontakte zu knüpfen.

Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde
http://www.docs4you.at
Die österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde will mit ihrer Website nicht nur die letzten wissenschaftlichen News ihren Lesern – Ärzten wie Laien – kompetent vermitteln. Sie bietet darüber hinaus einen umfangreichen Veranstaltungskalender und weist auf pädiatrische Spezialbereiche, insbesondere die Arbeitsgruppe Nephrologie im Kindesalter, hin. Fachpapers wie etwa „Minimalkriterien zur Diagnose, Therapie und weiterführenden Untersuchungen nach dem ersten Harnwegsinfekt“ sind auf dieser Homepage nachzulesen. Die kindernephrologischen Kapitel enthalten Aufsätze von Experten über so unterschiedliche Themen wie Bettnässen, Diagnose und Therapie des fieberhaften Harnwegsinfekts bei Säuglingen und Kleinkindern.

Medizinische Universität Innsbruck
http://www.nephrologie-innsbruck.at
Das Spektrum der Klinischen Abteilung für Nephrologie in Inns­bruck ist weit gefächert und liefert auch ein ausführliches Verzeichnis der derzeit laufenden und bereits abgeschlossenen Forschungsprojekte. Eines davon beleuchtet die psychologische Seite der Nierentransplantation. Die Innsbrucker Nephrologen gehen derzeit der Frage nach, welchen Einfluss ein Spenderorgan auf die Lebensqualität des Empfängers hat. Dabei fragen sie auch nach, ob eine Niere von einem Lebendspender „geopfert“ oder einem Toten entnommen wurde und ob das in den ersten fünf Jahren einen Einfluss auf die Lebensqualität hat. Das wollen sie an Hand des Intermed-Tests feststellen. Des Weiteren geht es ihnen darum, herauszufinden, ob eventuell ein Unterschied im psychischen Befinden bei Empfängern von Organen Verwandter, von Lebenspartnern und Fremdspendern besteht, bzw. ob nach der Spende einer Niere von Geschwistern eine Beziehungsänderung stattfindet.

Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Hypertensiologie
http://www.fvk-berlin.de/fvkweb/FVK_nephrologie.htm
Diese Internetseite ist besonders für jene Leser interessant, die sich über Forschungsprojekte informieren wollen. Unter den 38 angeführten (zum Teil schon vor längerer Zeit abgeschlossenen) Projekten finden sich eine Reihe interessanter Themen, die sich eingehender mit der Hochdruck-Problematik beschäftigen. Unter anderem geht es dabei um das von der Niere, in den Gefäßen und im Herz produzierten Aldosteron, das direkt zur Angiotensin II-Bildung und damit zur Schädigung der Endorgane führt.

Deutsche Hochdruckliga
http://www.hochdruckliga.de
Die schlicht gehaltene Homepage der deutschen Hochdruckliga bietet in einem eigenen Abschnitt Fachinformationen und in einem anderen Infos für Patienten. Literatur-Empfehlungen für Nephrologen bilden ein nützliches Service, das kompetente Hinweise auf empfehlenswerte Fachwerke aus der ständig stärker anschwellenden (Fach-)Literatur-Flut anbietet. Kongressberichten und Ankündigungen kommender Fachtagungen ist ein eigener Button gewidmet. Sowohl für Mediziner als auch für betroffene Laien sind die ständig revidierten und nach den neuesten Erkenntnissen von der deutschen Hochdruckliga herausgegebenen „Leitlinien zur Hypertonie“ von Interesse.

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