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17. August 2005

Editorial

Das zu Ende gegangene Frühjahr war geprägt von zahlreichen nationalen und internationalen Rheumatologieveranstaltungen, von regionalen Rheumatagen bis hin zum EULAR 2004 in Berlin. Highlight jedes Meetings waren zweifelsohne die Biologicals, die bei einer Vielzahl rheumatischer Erkrankungen völlig neue Therapieoptionen eröffnen – wahre „Quantensprünge“ nennt sie etwa EULAR-Präsident Prof. Dr. Josef Smolen. Das Schwerpunktthema dieses Heftes ist daher den Biologicals gewidmet. Experten berichten über den aktuellen Wissensstand, praktische Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftshoffnungen.

Die Kinderrheumatologie hat in Österreich nach wie vor nicht jenen Stellenwert inne, der ihr gebührt. Zum einen erkennen die Krankenkassen den Bedarf von Rehabilitationseinheiten für Kinder nicht an und finanzieren diese daher auch nicht. Zum anderen mangelt es an flächendeckenden wohnortnahen medizinischen, ergo- und physiotherapeutischen Versorgungseinrichtungen, wie OA Dr. Ingrid Pilz berichtet.

Die Vernetzung von klinischer und Grundlagen-Forschung bringt binnen kurzer Zeit deutlich sichtbare Verbesserungen in der Patientenversorgung, wie das Pilotprojekt des vor fünf Jahren gegründeten Kompetenznetzes Rheuma in Deutschland beweist. Dieses Modell könnte auch für Österreich Vorbildwirkung haben.

Der ÄRZTE WOCHE-Verlag wünscht Ihnen einen erholsamen Sommer.

Dr. Monika Steinmaßl-Wirrer
Chefredakteurin für RHEUMA-plus
Tel. 01/513 10 47-22 DW
E-Mail:

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