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1. April 2006

Das Wiener Patientenzufriedenheitsinventar (WPI) Entwicklung eines Messinstruments zur Patientenzufriedenheit

ZIEL: Entwicklung eines Instruments zur Patientenzufriedenheit für ambulant-psychiatrische Einrichtungen. METHODE: Eine Pilotversion des Wiener Patientenzufriedenheitsinventars (WPI) wurde an einem Sample von 92 Patienten nach Erstaufnahme in einer ambulant-psychiatrischen Betreuungseinrichtung getestet. Beruhend auf den psychometrischen Eigenschaften der Pilotversion und einer qualitativen Inhaltsanalyse von Patienteninterviews wurde eine optimierte Endversion des WPI unter Einbeziehung von Expertenempfehlungen entwickelt. ERGEBNISSE: Die Faktorenanalyse resultiert in 4 Hauptfaktoren der Behandlung auf die sich Patientenzufriedenheit richtet: Behandlungsbeziehung und Personalkompetenz, Behandlungsmanagement und –wirksamkeit, Behandlungsumgebung sowie Behandlungszugang. Die Testgütekriterien entsprechen den geforderten Standards. Interpersonelle Behandlungsaspekte sind für die Betreuten von weitaus größerer Relevanz als strukturale Behandlungsaspekte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der WPI weist bereits in seiner Pilotversion gute psychometrische Eigenschaften auf. Die Endversion des WPI stellt ein optimiertes Instrument zur Erfassung der Patientenzufriedenheit dar, welches zur Qualitätssteigerung in der ambulant-psychiatrischen Behandlung beitragen kann.

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