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Orthopädie 1. Dezember 2007

Berechnung des relativen Risikos für Frakturen mit dem T- und dem Z-score

In der letzten Jahren ist der T-score zur Beurteilung der Knochendichte und zur Therapieentscheidung in den Vordergrund gerückt. In einer klinischen Studie untersuchten wir 498 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Einbeziehung des Z-scores für die Abschätzung des individuellen Risikos bei Osteoporosepatientinnen wichtig ist. In der vorliegenden Studie zeigen wir, dass bei Frauen das relative Risiko für Frakturen im proximalen Bereich des Femurs steigt, wenn die T-scores < − 2,5 SD und zugleich die Z-scores < − 1,0 SD sind. Mit diesen Kriterien bestand ein besonders hohes Risiko bei Frauen unter 65 Jahren.

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