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Orthopädie 1. Dezember 2007

Knochenstoffwechsel bei ernährungsbedingten Erkrankungen

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Ernährung und der Lebensstil für die Entwicklung und Erhaltung einer normalen Knochendichte und eines normalen Knochenumbaus von großer Bedeutung sind. Neue Studien legen nahe, dass die Hypovitaminose D bei Kindern und Adoleszenten häufig ist und ihre Knochengesundheit beeinflussen kann. Chronische Essstörungen wie Anorexia nervosa sind mit einer gesteigerten Knochenresorption, Knochendichteverlust und einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert. Obwohl die Pathogenese dieser Veränderungen noch unklar ist, finden sich auch bei übergewichtigen Patienten Veränderungen der Knochendichte und des Knochenumsatzes. Biochemische Marker des Knochenumsatzes stellen eine nicht-invasive und eine vergleichsweise günstige Methode zur Evaluierung der zwei wesentlichsten Vorgänge des Knochenumbaus, der Knochenneubildung und der Knochenresorption, dar. In den letzen 15 Jahren hat die Forschung eine Anzahl von neuen und spezifischen Knochenmarkern zur genauen Untersuchung dieser Prozesse hervorgebracht.

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