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Orthopädie 1. August 2007

Hochdosierte Bisphosphonat-Therapie bei einer 55 jährigen Patientin mit multiplen Wirbelkörperfraktu

Eine frühe postmenopausale 55-jährige weiße Frau erlitt nach einem leichten Trauma multiple Wirbelkörperfrakturen. Nach Ausschluss einer sekundären Osteoporose wurde aufgrund des Schweregrades eine kombinierte orale und intravenöse Therapie (Risedronat 35 mg/Woche und Pamidronat 30 mg i.v. q 3 Monate) mit adäquater täglicher Calcium und Vitamin D Supplementation initiiert. Zu Beginn der Therapie und nach 28 Monaten wurde eine transiliacale Knochenbiopsie durchgeführt. Die beiden Biopsate wurden mittels Histomorphometrie, μ-CT (trabekuläre 3D Struktur) und qBEI (Mineralisation) untersucht. Die Mineralisation des Knochens veränderte sich unter Therapie nicht, jedoch verbesserten sich die Parameter der Morphometrie und die Strukturparameter unter der kombinierten antiresorptiven Therapie. Die initial starke Scherztherapie konnte reduziert werden, die Mobilität verbessert sich und es traten keine weiteren osteoporotischen Frakturen im Beobachtungszeitraum auf.

Christian Muschitz, Paul Roschger, Janina Patsch, Isabella Pollhammer, Bruno Koller, Klaus Klaushofer, Heinrich Resch, Wiener Medizinische Wochenschrift

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