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Orthopädie 26. März 2014

Perkutane Injektion von autologen, kulturexpandierten mesenchymalen Stammzellen in das Karpometakarpalgelenk des Daumens

Eine Fallstudie mit einer unbehandelten Kontrollgruppe.

In der vorliegenden Studie beschreiben wir sechs Patienten, welche eine autologe mesenchymale Stammzelltherapie aufgrund einer symptomatischen Karpometakarpalgelenks- oder Handosteoarthrose erhielten.

Sechs Patienten, die Injektionen von adulten autologen kulturexpandierten mesenchymalen Stammzellen in das Karpometakarpalgelenk des Daumens erhalten hatten, wurden über ein Jahr nachverfolgt und mit vier Patienten, welche unbehandelt geblieben sind, verglichen.

In der Behandlungsgruppe wurden sowohl im Hinblick auf die Symptome als auch auf die gelenksbezogene Funktion positive Auswirkungen beobachtet, während es bei den unbehandelten Kontrollen zu einer Verschlechterung kam. Aufgrund der geringen Zahl der behandelten Patienten und dem Fehlen eines Randomisierungsverfahrens sowie einer Plazebo- Kontrollgruppe müssen diese Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden. Nichtsdestotrotz stellen unsere Ergebnisse eine Evidenz dar, um weitere Forschungen über die mesenchymale Stammzelltherapie als eine Alternative zu invasiveren chirurgischen Maßnahmen bei Patienten mit Handosteoarthrose durchzuführen.

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