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Orthopädie 30. Mai 2012

Notfall muss nicht sein

Oberschenkelhalsfraktur

Einer von fünf Patienten landet im Jahr nach einer Oberschenkelhalsfraktur erneut in einer Notfallambulanz, nicht selten aus vermeidbarer Ursache.

Eine britische Studie hatte ergeben: Auch wenn ein frakturierter Schenkelhals chirurgisch fixiert wird, werden etwa 30 Prozent der Patienten innerhalb der nächsten zwölf Monate gesundheitlich stark abbauen und sterben. Von 1.108 Patienten mit gebrochenem Schenkelhals suchten im Folgejahr 234 Patienten (21 Prozent) insgesamt 368 Mal eine Notfallambulanz auf, 77 Prozent mussten erneut stationär aufgenommen werden.

Die häufigsten Ursachen waren Frakturen (21 Prozent), und zwar zu 35 Prozent in der kontralateralen Hüfte, Stürze (20 Prozent) und Infektionen (16 Prozent), besonders Pneumonien, Harnwegsinfekte und Sepsis.

Bryson DJ et al.: Journal of Orthopaedic Surgery and Research 2011, 6: 63 doi:10.1186/1749-799X-6-63

Springermedizin, Ärzte Woche 22 /2012

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