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Orthopädie 1. August 2010

Sturzbedingten Schenkelhalsfrakturen

Erwartete Häufigkeit von sturzbedingten Schenkelhalsfrakturen in der Population osteoporotischer und osteopenischer Frauen in der Ostslowakei: Eine epidemiologische Studie

Zielsetzung
Das Ziel der Studie war es, die erwartete Häufigkeit eines Femur strength index (FSI) <1 mit derjenigen eines T-scores (der gesamten Hüfte) ≤ −2,5 SD in einer Population von Frauen aus der Ostslowakei zu vergleichen.

Patienten und Methodik
Wir haben 3.215 Frauen mit Osteopenie, Osteoporose oder Risikofaktoren für die Osteoporose im Alter zwischen 20 und 89 Jahren mittels DXA (dual energy X-ray absorptiometry) untersucht.

Ergebnisse
In unserer Population sind 6,25 % Frauen mit Osteoporose im Bereich der gesamten Hüfte und 14,54 % der Frauen mit einem FSI<1 zu erwarten. Ein FSI-Wert >1 wurde 2,33 mal häufiger beobachtet als ein T-score ≤ −2,5 SD.

Schlussfolgerungen
 Die Messung des FSI könnte einen höheren Anteil an Patientinnen mit einem Risiko für eine Schenkelhalsfraktur beim Sturz aufzeigen als die Messung des T-scores. Falls eine biomechanisch unvorteilhafte proximale Femurkonfiguration vorliegt, könnten auch Patientinnen mit Osteopenie eine Schenkelhalsfraktur erleiden.

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