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Strukturrate nach zirkulärer vs. lineal gestapelter Gastrojejunostomie bei laparoskopischem Magenbyp

GRUNDLAGEN: Strikturraten der Gastrojejunostomie (GJA) bei laparoskopischem Magenbypass (LGBP) werden 1,6%–40% für zirkulären und 3%–14,6% für linearen Stapler angegeben. Diese Studie hat beide Anastomosentechniken in Hinblick auf die Strikturrate verglichen. METHODIK: Prospektive Studie, es wurde Magenbypass mit antekolischer, antegastrischer Y-Roux-Anastomose mit zirkulärem 25 mm Stapler vs. Linearstapler (+2 fortlaufende Nähte) verglichen. Strikturdefinition: symptomatische Wegsamkeitsstörung, die endoskopische Ballondilatation zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit für ein 9,8 mm Endoskop benötigte. Werte wurden als Median und Range angegeben. ERGEBNISSE: Keine Mortalität. 39 Patienten in jeder Gruppe, mit vergleichbarem Alter und Geschlechtsverteilung, Anästhesiescore, BMI (46,2 vs. 51) und Begleiterkrankungen. Blutverlust, Spitalsaufenthaltsdauer, Komplikationen und Re-Operationen waren vergleichbar. OP-Zeit war länger und Konversion häufiger bei zirkulärer Staplertechnik (p < 0,001). Strikturraten und endoskopische Ballondilatation waren vergleichbar (p = 0,146 bzw. 0,146). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es fand sich kein signifikanter Unterschied bezüglich Strukturrate nach zirkuläre vs. linear gestapelter Gastrojejunostomie bei laparoskopischem Magenbypass. Größere Studien mit entsprechender Strikturklassifikation sind zu empfehlen.

C. Haughn, S. Calic, L. Carrodeguas, S. Szomstein, R. Rosenthal, R. Bergamaschi, European Surgery

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