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Die laparoskopische Chirurgie neuroendokriner Pankreastumore

GRUNDLAGEN: Laparoskopische Eingriffe am Pankreas bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren befinden sich in Bezug auf ihre Indikationen und ihre Technik noch in der Evaluationsphase. Das Ziel dieser Arbeit ist einerseits die klinischen und die histologischen Aspekte unterschiedlicher neuroendokriner Tumore des Pankreas zu diskutieren und andererseits ihre chirurgischen Therapiemöglichkeiten in Bezug auf die laparoskopische Chirurgie zu evaluieren. METHODIK: Wir stellen einen Überblick über die unterschiedlichen Formen der minimal invasiven Techniken für die Therapie neuroendokriner Pankreastumore dar. Welcher Patient von welchem laparoskopischen Eingriff profitieren wird, kann nur durch ausreichende Information über die Erkrankung erarbeitet werden. ERGEBNISSE: In Abhängigkeit von der Lokalisation, Größe und der Nähe des Tumors zum Pankreasgang hängt die Notwendigkeit der laparoskopischen Enukleation oder einer distalen Pankreasresektion ab. Die Milzerhaltung während einer laparoskopischen distalen Pankreasresektion ist möglich. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die laparoskopische Enukleation oder laparoskopische Pankreasresektion bringen bei Patienten mit einem neuroendokrinen Pankreastumor einen klaren Vorteil in Bezug auf Kürzung des Spitalsaufenthaltes, rasche Erholung, früherem Erlangen der körperlichen Aktivitäten und einem exzellenten kosmetischen Ergebnis. Die genaue Auswahl der Patienten ist eine unerlässliche Bedingung für ein erfolgreiches Ergebnis.

L. Fernández-Cruz, C. Olvera, R. R. Lozano-Salazar, J. Bollo, J. Ardid, M. A. López-Boado, European Surgery

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