zur Navigation zum Inhalt
 

Brusterhaltende Operationen im Rahmen einer Reduktionsplastik zur chirurgischen Therapie des Mammaka

GRUNDLAGEN: Der Einsatz von Reduktionstechniken im Rahmen der brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms kann bei ungünstiger Brustgröße/Tumorrelation die Rate an brusterhaltenden Operationen erhöhen und gleichzeitig das kosmetische Ergebnis verbessern. METHODIK: 121 Patientinnen mit 125 Karzinomen (114 invasive Karzinome, 11 DCIS) wurden brusterhaltend im Rahmen einer Reduktionsplastik operiert. ERGEBNISSE: Die Eingriffe wurden einseitig (n = 4/121) oder beidseits (n = 117/121) durchgeführt. In 3/125 der Tumorresektate fanden sich kein freier Tumorrand (alle DCIS), bei 2/125 ein multizentrisches Tumorgeschehen, die eine sekundäre Mastektomie mit Sofortrekonstruktion nötig machten. Bei 4/117 Patientinnen fand die endgültige histologische Aufarbeitung ein okkultes kontralaterales invasives Karzinom. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 32 Monaten (11–106 Monate) fand sich kein lokales oder axilläres Rezidiv, 3 mal eine systemische Metastasierung. 97/121 Patientinnen (80 %) beurteilten ihr kosmetisches Ergebnis als ausgezeichnet, 24/121 (20 %) als gut. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Onkologische Reduktionstechniken zeigen ein den alleinigen Quadrantektomien vergleichbares onkologisches Ergebnis, jedoch mit einem besseren kosmetischen Ergebnis.

P. Schrenk, G. M. Huemer, A. Sir, F. Moser, W. Wayand, European Surgery

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben