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Derzeitiger Stand der Refundoplikation

GRUNDLAGEN: Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) kann erfolgreich mittels laparoskopischer Fundoplikation behandelt werde. Die Erfolgsraten liegen bei bis zu 90%. Jedoch kommt es bei einigen Patienten zu einem Versagen der Fundoplikation und ein Reeingriff ist in diesen Fällen notwendig. METHODIK: Es wurden sieben Studien mit 955 Patienten zusammengefasst, welche die Ergebnisse nach laparoskopischer Fundoplikation analysierten. Ebenso wurden 14 Studien zum Thema Refundoplikation mit mehr als 900 Patienten zusammengefasst. ERGEBNISSE: Nach 4 bis 5 Jahren waren zwischen 86% und 95% der Patienten mit dem Ergebnis der Fundoplikation zufrieden. In zwei Studien wurde die Revisionsrate angegeben (3% und 4,8%). Bei den Studien, welche Refundoplikationen analysierten, lag die Konversionsrate zwischen 0% und 25%. Generell war die Erfolgsrate sehr hoch. Bei den meisten Studien kam man zum Schluss, dass Refundoplikationen, wenn sie in spezialisierten Zentren durchgeführt werden, eine hohe Erfolgsquote haben. SCHLUSSFOLGERUNGEN: In diesem Review werden die häufigsten Ursachen für einen Misserfolg der laparoskopischen Antirefluxchirurgie, die klinischen Präsentationen und die Diagnose präsentiert. Die Indikation zur Refundoplikation, die chirurgisch-technischen Probleme und die Ergebnisse werden ebenso diskutiert. Die Refundoplikation sollte bei Patienten nach Versagen einer ersten Fundoplikation angestrebt werden.

W. W. Nields, H. Bonatti, J. Stauffer, R. A. Hinder, European Surgery

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