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Erweiterte Leberresektion und Anlage eines portosystemischen Shunts beim Schwein: Modell zur Untersu

GRUNDLAGEN: Die Leberresektion ist eine chirurgisch herausfordernde, aber sicherlich die beste Methode für das Studium der Leberregeneration. Nachdem die Schweineleber eine der humanen Leber vergleichbare Größe, Form und Segmentanatomie hat, wurde eine Technik mit erweiterter Leberresektion und Anlage eines portosystemischen Shunts für das Studium einer Reihe resektionsbedingter Probleme, allen voran der portalen Hyperperfusion, entwickelt. METHODIK: Bei 16 Schweinen wurde eine erweiterte Hemihepatektomie links (etwa 75 % des Lebervolumens) durchgeführt, wobei bei 8 Tieren die Resektion nach Anlage eines portosystemischen H-Shunts zwischen Pfortader und Vena cava erfolgte. Laborproben, Leberbiopsien und Duplexsonografien der Lebergefäße wurden regelmäßig bis zum 8. postoperativen Tag durchgeführt, und die Tiere bis zu ihrem Ableben beobachtet. ERGEBNISSE: Keines der Tiere ist an einer chirurgischen Komplikation verstorben. Obwohl in der Shuntgruppe der Pfortaderfluss reduziert und die arterielle Durchblutung gesteigert war, war die Regeneration der Leber (Restlebervolumen zum Zeitpunkt der Kontrolle / Restlebervolumen nach Resektion) in beiden Gruppen hoch. Nach initialen Leberzellnekrosen zeigten die Biopsien histologisch am Ende der Beobachtungsphase normales Lebergewebe, unabhängig von der Anlage eines Shunts. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Technik der erweiterten Leberresektion mit und ohne Anlage eines portosystemischen Shunts ist hilfreich für die Untersuchung der Hämodynamik und der Leberregeneration, insbesondere im Lanzeitverlauf.

R. Ladurner, G. Bodner, Felix Offner, Anette Krismer, R. Margreiter, A. Königsrainer, European Surgery

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