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Laparoskopische Eingriffe bei Entzündungen des Pankreas

GRUNDLAGEN: Im Vergleich zu den anderen Gebieten der Abdominalchirurgie sind die laparoskopischen Eingriffe am Pankreas nicht verbreitet. Die chirurgische Intervention bei den akuten und chronischen entzündlichen Erkrankungen des Pankreas dient der Behandlung der im Verlauf der Erkrankung entstehenden Komplikationen. METHODIK: Es wird ein Überblick über die verschiedenen minimal invasiven Techniken zur Therapie der Komplikationen von akuten und chronischen Entzündungen des Pankreas berichtet. ERGEBNISSE: Die laparoskopischen Eingriffe bei Patienten mit chronischer Pankreatitis dienen dem Management des entzündlichen Tumors durch Resektion und der inneren Drainage der Pankreaspseudozysten in den Magen, ins Duodenum oder ins Jejunum. Die Sicherheit und die Durchführbarkeit dieser Eingriffe werden dargestellt. Ebenfalls bei Patienten mit einer akuten Pankreatitis kann die endoskopische Chirurgie der transperitonealen oder retroperitonealen Drainage der infizierten Areale verwendet werden. Dadurch kann bei genau ausgewählten Hochrisikopatienten das chirurgische Trauma minimiert werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Durchführbarkeit und die Sicherheit dieser Eingriffe konnte genau dargestellt werden. Die laparoskopische Chirurgie bei gutartigen entzündlichen Erkrankungen des Pankreas stellt die komplizierteste Form der derzeit möglichen minimal invasiven Chirurgie dar.

L. Fernández-Cruz, R. R. Lozano-Salazar, C. Olvera, M. A. López-Boado, S. Navarro, European Surgery

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