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Chirurgische Therapie des Kolonkarzinoms

GRUNDLAGEN: Die Inzidenz des Kolonkarzinoms hat in den letzten Jahren zugenommen. Ebenso haben sich in den letzten Jahren neue diagnostische und therapeutische Methoden entwickelt. METHODIK: Übersicht zum Management des Kolonkarzinoms. ERGEBNISSE: Die chirurgische Therapie des Kolonkarzinoms bietet bei einer R0-Resektion die einzige Heilungschance. Im fortgeschrittenen Tumorstadium kann die Prognose durch eine Chemotherapie verbessert werden, die Effizienz neoadjuvanter Maßnahmen wurde bisher beim Kolonkarzinom nicht nachgewiesen. Unter dem Gesichtspunkt der intramuralen mikroskopischen Tumorwachstumsausbreitung ist bei den zirkulär wachsenden Kolonkarzinomen ein Sicherheitsabstand von 5 cm ausreichend. Das Ausmaß der Darmresektion wird durch die Resektion der versorgenden Gefäße und das hierdurch definierte Lymphabflussgebiet vorgegeben. Die Prognose des Kolonkarzinoms hängt in erster Linie vom Stadium bei der Diagnosestellung und von der Erfahrung des onkologischen Chirurgen ab. Wichtig für die Prognose sind besonders T-, N- und M-Stadium und das Grading. Die Bedeutung molekularer Marker des Tumorgewebes und des Serums werden derzeit noch diskutiert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei radikaler chirurgische Therapie kann auch beim Kolonkarzinom ein gutes onkologisches Ergebnis erzielt werden.

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