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Diagnose und Therapie des Rektumkarzinoms

GRUNDLAGEN: Das Rektumkarzinom stellt enorme Herausforderungen an die chirurgische Therapie durch den schwierigen Zugang im kleinen Becken mit seiner Nahebeziehung zu funktionell wichtigen Strukturen wie dem Analsphinkter und den autonomen Nerven, die Harnblasen- und Sexualfunktion steuern. Die Behandlung zielt daher sowohl darauf ab die lokalen Heilungsraten zu maximieren wie auch die funktionellen Einbussen der Therapie zu minimieren. METHODIK: Literaturübersicht zur Therapie des Rektumkarzinoms. ERGEBNISSE: Diese Übersicht fokussiert auf den aktuellen Kenntnisstand hinsichtlich Diagnose und Behandlung des Rektumkarzinoms aus einer praktischen Perspektive für ChirurgInnen. Die wichtige Beziehung zwischen genauer lokaler Ausdehnungsbeurteilung und maßgeschneiderter Primärtherapie wird diskutiert. Dies beinhaltet auch die neoadjuvanten multimodalen Strategien. Die Evolution der kurativen Operationstechniken auf Basis embryologischen Verständnisses wird dargestellt, wobei Möglichkeiten und Grenzen der transanalen Exzision wie auch der minimal invasiven Chirurgie aufgezeigt werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Moderne Diagnoseverfahren und ein besseres Verständnis der Tumorbiologie des Rektumkarzinoms haben zu wesentlichen Fortschritten in der Behandlung geführt. Optimale Chirurgie integriert in ein multimodales Therapiekonzept bleibt zentral wichtig in unseren Bemühungen, die lokale Kontrolle und das Überleben von Patienten mit Rektumkarzinom weiter zu verbessern.

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