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Erfolgreiche Resektion eines Pankreastumors in der Schwangerschaft

GRUNDLAGEN: Solide pseudopapilläre Neoplasmen (SPN) des Pankreas sind selten, haben ein niedriges malignes Potential und kommen meist bei jungen Frauen vor. Da diese Tumore mit unspezifischen Symptomen assoziiert sind, werden sie erst im fortgeschrittenen Stadium bei entsprechender Größe diagnostiziert. Die Literatur empfiehlt primär die radikale Resektion unter Organerhaltung. Der Zusammenhang zwischen SPN und Progesteron und Schwangerschaft ist bekannt, die Literatur zu diesem Thema aber rar. METHODIK: Wir berichten über eine 29-jährige Frau, bei der ein SPN in der 13. Schwangerschaftswoche diagnostiziert und unter Milzerhaltung reseziert wurde. ERGEBNISSE: Nach der Resektion erfolgten unproblematische Schwangerschaft und Geburt. Nach 7 Monaten gab es keine Zeichen eines Rezidivs. SCHLUSSFOLGERUNGEN: SPN ist selten, deshalb gibt es keine Guidelines für Diagnose und Therapie. Während der Schwangerschaft ist das Management des SPN schwieriger und sollte interdisziplinär durch Gynäkologen und Chirurgen erfolgen.

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