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Perioperative Risikoreduktion – eine interdisziplinäre Herausforderung

In der perioperativen Medizin ergeben sich neue Herausforderungen. Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung steigt, und Fortschritte bei chirurgischen und anäs thesiologischen Techniken ermöglichen die Durchführung auch größerer operativer Eingriffe bei Patienten mit komplexeren Risikokonstellationen. Neue Therapiekonzepte wie die "Fast Track"-Chirurgie, Implantationen von Koronarstents, innovative Strategien der Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmung sowie die postoperative Schmerztherapie mit Kathetern zur rückenmarknahen und peripheren Regionalanalgesie auf der Bettenstation setzen die enge Zusammenarbeit der operativen Disziplinen mit anderen Fachbereichen wie Innere Medizin und Kardiologie voraus. Operative Eingriffe stellen bei kardialen Risikopatienten eine nicht unerhebliche Belastung dar, so dass diese Patienten während des gesamten perioperativen Zeitraums entsprechend vorbereitet und therapiert werden sollten. Die vorliegende Übersicht zeigt kardiale, pulmonale und vaskuläre Risiken auf, die für Ärzte in der perioperativen Medizin bedeutsam sind.

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