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Zystische Tumore des Pankreas: Konservative oder chirurgische Therapie?

GRUNDLAGEN: Die modernen bildgebenden Verfahren haben zu einem Anstieg der Inzidenz der primär zystischen Pankreastumore geführt. Früher war die chirurgische Behandlung obligat. Nach Art und Größe des Tumors kann jedoch auch ein konservativer Ansatz befürwortet werden. METHODIK: Literaturübersicht und Darstellung eigener Erfahrungen. ERGEBNISSE: Von 43 zystischen Neoplasmen wurden 11 (33 %) zufällig entdeckt, 22 (77 %) Patienten hatten Symptome zum Zeitpunkt der Diagnose. 33 (78 %) Patienten wurden operativ, 10 (22 %) Patienten jedoch konservativ behandelt. Bei neun (27 %) Patienten wurde Malignität festgestellt. Sieben (78 %) mit malignen und 15 (63 %) mit benignen Pankreastumor hatten Symptome. Die mediane Zystengröße lag bei 3,5 cm (1,5–12). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Therapie kann, nach Größe und Charakter der Pankreaszyste, adaptiert werden. Die chirurgische Behandlung allein ist nicht mehr die einzige Behandlungsmöglichkeit der primär zystischen Pankreastumore.

B. Akan, K. Sahora, H. Puhalla, M. Gnant, R. Jakesz, P. Götzinger, European Surgery

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