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Neurologie 1. August 2008

Management von Patienten mit intrazerebralen Blutungen an Österreichischen Stroke Units: Ergebnisse

GRUNDLAGEN. Anhand weniger Studien konnte der potentiell günstige Effekt der Behandlung von Patienten mit akuten intrazerebralen Blutungen an Stroke Units dokumentiert werden. METHODIK. 1539 Patienten mit intrazerebralen Blutungen wurden zwischen Jänner 2003 und Februar 2007 im GÖG-BIQG Österreichischen Stroke Unit Register erfasst und nun hinsichtlich ihrer Besonderheiten und klinischen Dokumentationen analysiert, sodass eine erste Bilanz über den Umgang der Stroke Units mit ICB-Patienten gezogen werden konnte. Als statistische Rechenmaschine wurde R 2.4.1 (The R Project) verwendet. ERGEBNISSE. Männer waren mit 52,89 % häufiger betroffen als Frauen, wobei letztere signifikant älter (76 vs. 67 a) und schwerer betroffen (NIHSS 9,0 vs. 8,0) waren. Die Invasivität der gesetzten Maßnahmen zeigte eine Abhängigkeit von der Schwere der klinischen Symptomatik bei der Aufnahme, das Outcome korrelierte ebenso mit dem Aufnahme-NIHSS. Die 3-Monats Mortalität war mit 19,05 % konstant während des gesamten Analysezeitraumes. SCHLUSSFOLGERUNGEN. Österreichische Stroke Units erfüllen die Anforderungen zur Behandlung von Patienten mit Hirnblutungen.

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