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Neurologie 1. August 2008

Prädiktoren des Schlaganfall-Outcome nach intravenöser Thrombolyse – Daten des Österreichischen Stro

GRUNDLAGEN: Die intravenöse Thrombolyse (IVT) gilt in der klinischen Routine als sichere und effektive Therapie des akuten ischämischen Schlaganfalls. Unser Ziel war die Identifikation von Baseline-Prädiktoren eines exzellenten 3-Monats-Outcomes (modified Rankin Scale Score ≤1). METHODIK: Wir analysierten Daten des Österreichischen Stroke Unit Registers (Eingaben bis 28. Februar 2007). ERGEBNISSE: Von 812 Patienten, die innerhalb 3 Stunden nach Einsetzen der Schlaganfallsymptome auf eine Stroke Unit aufgenommen und in der Folge mit IVT behandelt wurden, lag bei 386 ein 3-Monats-follow-up vor. 201 der 386 (52,1 %) Patienten hatten dabei ein exzellentes Outcome. Multivariate Regressionsanalysen identifizierten Alter (odds ratio [OR] 0,96; 95 % Konfidenzintervalle [CI] 0,94–0,98; p < 0,0005) und initialen National Institute of Health Stroke Scale (NIHSS) Score (OR 0,87; 95 % CI 0,84–0,91; p < 0,0005) als unabhängige Prädiktoren eines exzellenten 3-Monats-Outcomes. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Alter und initialer NIHSS-Score sind starke Prädiktoren für das Outcome nach Thrombolyse. Unsere Ergebnisse werden durch den hohen Verlust an Follow-up-Daten geschmälert.

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