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Neurologie 1. August 2008

Vermeidung von Zeitverzögerungen im Management akuter Schlaganfallpatienten. Analyse des österreichi

Ziel unserer Studie war es, die Faktoren zu identifizieren, welche die Zeit vom Beginn der Schlaganfallsymptomatik bis zum Eintreffen in der Stroke Unit (SU) beeinflussen. Wir führten eine retrospektive Analyse der Daten aller im Zeitraum 01/03 bis 02/07 in den österreichischen SU Register eingegebenen Patienten durch. Der Einfluss der Transportart auf das Zeitfenster und auf die Thrombolyserate wurde untersucht. Ferner analysierten wir Änderungen des Zeitfensters und der Thrombolyserate über die Jahre. Insgesamt wurden 15746 Patienten von einer der 26 teilnehmenden SU aufgenommen. Direkter Transport an ein mit SU ausgestattetes Zentrum erhöhte die Chance auf eine Thrombolysetherapie um 1,8 im Vergleich zu indirektem Transport über ein erstversorgendes Krankenhaus. Über die Jahre änderte sich die Prähospitalzeit im Median nicht signifikant, die Rate der innerhalb eines Zeitfensters von 2 Stunden an der SU aufgenommener Patienten stieg jedoch von 30 auf 42 %; die Thrombolyserate stieg von 4,8 (2003) auf 9,5 % (2007, p < 0,001).

Claudia Tatschl, Yvonne Teuschl, Stefan Schnabl, Michael Brainin, Wiener Medizinische Wochenschrift

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