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Neurologie 12. April 2006

Neue Epoche in der Neurologie

In der Neurologie hat sich vieles verändert: Zum einen die zunehmende Prävalenz neurologischer Erkrankungen auf Grund der Veränderung der Alterspyramide, zum anderen die enorme Weiterentwicklung der technischen Diagnoseverfahren, vorrangig der nuklearmedizinischen Imaging-Verfahren und der Kernspintomografie.  

Parallel dazu explodierten die Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekularbiologie und der Genetik - neuen Diagnose- und Therapie- verfahren sind Tür und Tor geöffnet. Allerdings wird noch etwas Geduld vonnöten sein, bis es zu handfesten Konsequenzen in der klinischen Praxis kommen wird. Obwohl neurologische Erkrankungen immer mehr zunehmen, wird ihnen in der Öffentlichkeit nicht dieselbe Aufmerksamkeit zuteil wie etwa Herz-Kreislauf- oder Tumorerkrankungen. 

Für Österreichs Neurologen hat im Jahr 2000 - nach der Trennung von den Psychiatern - mit der Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, ÖGN, ein neues Zeitalter begonnen. Der erste Präsident der ÖGN, Prof. Dr. Wolfgang Grisold: "Neben der Interessensvertretung der Neurologen wollen wir den Stellenwert der neurologischen Erkrankungen in der Gesellschaft und in der Gesundheitspolitik erläutern und verankern. Wichtig ist uns auch eine funktionierende Zusammenarbeit mit Patienten und Patientenorganisationen." 

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