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Neurologie 30. November 2011

Wien wird Weltstadt der "Neuro - Musik“

Die weltweit renommiertesten Experten auf dem Gebiet der Neuromusikologie treffen sich am kommenden Wochenende zum zweiten "World Congress
of Clinical Neuromusicology" in Wien.  Durch den enormen Fortschritt der neurologischen Wissenschaften gelingt es heute zu verstehen, woher der Genuss an Musik kommt und wie die Musik möglicherweise heilend und helfend für bestimmte Krankheitsbilder eingesetzt werden kann.


Dies zeigt sich zum Beispiel beim Einsatz von Musiktherapie bei Patienten mit einer schweren Aphasie. Durch den Einsatz bildgebender Verfahren haben die Neurowissenschaften in den letzten Jahren bei normalen Probanden und Patienten, bahnbrechende Erkenntnisse in Bezug auf das Verständnis der Interaktion zwischen Musik und Gehirn erzielt.


Musik in der klinischen Anwendung


Im Rahmen eines Round-Tables wird über zivilisatorische, künstlerische und kommunikative Aspekte von Musik diskutiert und die Verbindung zu ihrer klinischen Anwendung weiter ausgebaut. Für dieses Round Table konnten sowohl herausragende Musikschaffende als auch führende Neurowissenschafter gewonnen werden, die über ihre Erfahrungen berichten und künftige klinische Anwendungen bei Patienten mit neurologischen Beeinträchtigungen nach Schlaganfällen, Hirnverletzungungen oder bei der Parkinson-Erkrankung diskutieren werden.


Heilsame Wirkung


Der Kongress, veranstaltet von der internationalen Gesellschaft für klinische Neuromusikologie, soll dazu beitragen, ein präzises wissenschaftliches Verständnis über die kommunikativen und heilsamen Wirkungen der Musik zu vermitteln und damit einen wesentlichen Beitrag zum modernen Musikverständnis zu leisten.

 

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