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Neurologie 1. Jänner 2009

Ärztliche Behandlungskaskaden

Eine elektronische Umfrage zum Thema "Substanz-getriggerte epileptische Krisen" wurde durchgeführt um herauszufinden, ob Ärzte aufgrund von Behandlungsfehlern zu aggressiveren therapeutischen Methoden schreiten, und daraus eine so-genannte "Iatrogenitätskaskade" resultiert. Es wurden 2 gepaarte klinische Fallbeispiele entworfen, in denen ein Patient eine iatrogene (Fallbeispiel) oder nicht-iatrogene (Kontrollbeispiel) epileptische Krise erleidet. Die Fallvignetten wurden randomisiert und den Ärzten der Universitätsklinik Lausanne (Schweiz) in einem Abstand von 2 Wochen zugeschickt. Die Ergebnisse der Umfrage an der befragten Population von Ärzten sprechen gegen das Auftreten von Verschreibungskaskaden.

Claudia Christina Wagner, Jerome Biollaz, Markus Zeitlinger, Thierry Buclin, Wiener Medizinische Wochenschrift

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