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Neurologie 8. Juli 2010

Die Alltagsbewältigung verbessern

Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung im jüngeren Erwachsenenalter (1) und kann infolge der entzündlich-demyeliniserenden Herde in verschiedenen Teilen des Zentralen Nervensystems zu erheblichen Einschränkungen von Fähigkeiten in verschiedenen Funktionsbereichen und entsprechenden Beeinträchtigungen in der Teilhabe an psychosozialen Aktivitäten führen. Neue medikamentöse Therapien wirken sich besonders günstig bei schubförmigen Verlaufsformen aus, bei sekundär-progredienten und besonders beim primär-progredienten Verlauf sind immunmodulierende Therapien selten indiziert. Symptomatische Therapien kommen in allen Verlaufsformen der MS zum Einsatz. Die fortgeschrittenen Krankheitsstadien der MS, die auch ältere Mitmenschen betreffen können, werden sowohl in der Forschung als auch in der Therapie vernachlässigt. Mit den folgenden Ausführungen und Abbildungen soll gezeigt werden, was aus rehabilitativer Sicht auch für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener MS als Therapie speziell angeboten werden kann.

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