zur Navigation zum Inhalt
 
Neurologie 1. Dezember 2009

Die BIPAP-Maskenbeatmung in der Terminalphase der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) – Wenn das Sterben zu Hause von einem medizinischen Gerät begleitet wird

Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine progressive neuromuskuläre Erkrankung ohne derzeit verfügbare kurative Therapie. Um die zunehmende Hypoventilation im Rahmen der ALS zu behandeln, hat sich die nicht-invasive BIPAP – Maskenbeatmung als hilfreich erwiesen. Wird die Maskenbeatmung vom Patienten gut toleriert, kann sie auch in der palliativen Heimbetreuung einen wesentlichen Beitrag zur Symptomkontrolle leisten. In der vorliegenden Fallpräsentation wird anhand eines Patientenbeispiels ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie die Heimbeatmung in der Terminalphase der ALS-Erkrankung das Erleben des Sterbens zu Hause und damit die Lebensqualität von Patienten, Angehörigen und Palliativteams beeinflussen kann. Dabei zeigt sich, dass gerade in dieser sensiblen Phase der Begleitung bei allen Beteiligten Fragen und Ängste bezüglich der maschinell assistierten Beatmung auftreten können, denen rechtzeitig mit Aufmerksamkeit und sorgfältiger Aufklärung begegnet werden sollte. Dazu ist eine gute Schulung und regelmäßige Supervision der betreuenden Palliativteams unabdingbar.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben