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Neurologie

Kollateralschäden der Nacht

© Juanmonino / istock
04/2017 Expertenbericht. Schlafapnoe führt nicht nur zu einer gefährlichen Tagesmüdigkeit, sie bringt auch Folge- und Begleiterkrankungen für Herz und Hirn mit sich, wie Depressionen.

Die pathophysiologischen Auswirkungen der Schlafapnoe – intermittierende Hypoxie, Druckschwankungen im Thorax, Arousals und dadurch ausgelöste Sympathikusaktivität, Zytokinaktivierung, Inflammation und endotheliale Dysfunktion – bedingen eine Reihe von Folgeerkrankungen, die in der täglichen internistischen Praxis eine bedeutende Rolle spielen, wie etwa arterielle Hypertonie, Rhythmusstörungen, KHK, pulmonale Hypertonie, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus bzw. [...]

Das Genie und sein langer Atem

04/2017 Prominent. Er sei nicht sicher, ob er der Öffentlichkeit eher als Wissenschaftler oder wegen seiner Krankheit bekannt sei, so der Physiker Stephen Hawking. Anfang Januar 2017 ist er 75 Jahre alt geworden, trotz Amyotropher Lateralsklerose. [...]

Die Achse des Guten

© Martin Schutt / picture alliance
04/2017 Expertenbericht. Wichtig im klinischen Alltag ist der Einfluss des Herzens auf das Gehirn im Moment des Herzstillstands. Die pathophysiologischen Prozesse der dabei entstehenden globalen Hypoxie, die ethischen Fragen über den Zeitpunkt des erloschenen Bewusstseins und die Instrumente zur Prognoseabschätzung werden selten [...]

Essen und trinken, aber mit Köpfchen

© Case Western Reserve University
03/2017 Medizintechnik. Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker Bewegungen durchzuführen. Sein Gehirn wird per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden.

Mit einem neuartigen System, das Hirnsignale entschlüsselt und diese an Sensoren im Arm überträgt, kann ein von der Schulter abwärts gelähmter Mann wieder seinen rechten Arm ausstrecken und mit der Hand zugreifen. [...]

Reifungsprozess im Gehirn entdecken

© Ukususha/istock
03/2017 Entwicklung. Erst mit etwa vier Jahren sind Kleinkinder fähig, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Hirnforscher haben nun eine Ursache dafür gefunden.

Hirnforscher haben einen Grund dafür gefunden, warum Kleinkinder sich erst ab einem Alter von etwa vier Jahren in andere Menschen hineinversetzen können. [...]

Dieser Artikel ist nur für registrierte Mitglieder zugänglich Positive Gedanken stimulieren

03/2017 Langfristiger Erfolg. Für Patienten mit schwerster Depression könnte eine Tiefe Hirnstimulation in einigen Jahren eine Behandlungsoption sein, berichten Forscher aus Freiburg. Sie haben damit bei Betroffenen die Symptome über vier Jahre hinweg wirksam gelindert. [...]

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