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Komplementärmedizin 20. Juni 2007

Zytokine in hohen Verdünnungsstufen

Eine stabile Gesundheit benötigt ein starkes, wirkungsvolles Immunsystem. Die Mikroimmuntherapie stellt eine moderne Form der Homöopathie dar und basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Immunforschung. Das Ziel der Therapie ist es, den Organismus unter Einsatz der wichtigsten, an der Immunreaktion beteiligten Akteure zu einer natürlichen Immunantwort zurückzuführen.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der immunologischen Grundlagenforschung sind die Basis der Mikroimmuntherapie. Botenstoffe wirken als kurzfristige Informationsüberträger zwischen den Zellen. Sie informieren die Zellen untereinander in nur ganz geringen Dosen. In wägbarer Dosierung, wie sie in der klassischen Medizin immer mehr verwendet werden, haben sie beträchtliche Nebenwirkungen und sind für den Körper dadurch unphysiologisch.
Der Wirkungsmechanimus der Mikroimmuntherapie besteht in der gezielten Beeinflussung des Immunsystems durch immunkompetente Substanzen in Verdünnungsstufen nahe dem physiologischen Bereich. Durch die Spezifizität und die homöopathische Dynamisierung dieser Substanzen (Botenstoffe und spezifische Nucleinsäuren) konnten außerordentliche Erfolge, insbesondere bei viralen Infekten, malignen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen erzielt werden, ohne toxische Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen.
Abhängig vom Immunstatus, das ist eine spezielle Blutuntersuchung, werden bei der Mikroimmuntherapie Botenstoffe und spezifische Nukleinsäuren nach einem Verdünnungs- und Verschüttelungsverfahren homöopathisch aufbereitet. Es gibt Einzelpräparate und Komplexpräparate. Sie werden in Form von Kügelchen verabreicht und unter der Zunge – dort, wo die immunkompetenten Zellen als Wächter stationiert sind – aufgenommen. Hier erfolgt direkt die Information der immunkompetenten Zellen.
Die Immuntherapie versucht in einer ganzheitlichen Art und Weise, den erkrankten Menschen auf dem Niveau biologischer, insbesondere immunologischer und immungenetischer Systeme und Strukturen zu erfassen. Die Immuntherapie stellt ein einfach zu praktizierendes Diagnose- und Therapiekonzept zur Verfügung, das aus dem homöopathischen Denken entstanden, jedoch für jeden Arzt in der täglichen Praxis gut anwendbar ist.

Dr. Ursula Bubendorfer

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